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Folgenmodelle der besonderen Art - Im Familienbetrieb Vatterott startet die nächste Generation

Tausende Mittelständler haben das gleiche riesige Problem: die Unternehmensnachfolge. Können oder wollen Kinder nicht das Werk der Eltern übernehmen, bleibt, wie bei der Hälfte der mittelständischen Betriebe nur der Rückgriff auf familienexterne Nachfolger oder sogar die Betriebsschließung.

So vielen Herausforderungen sich der Autohandel auch derzeit stellen muss – über die so wichtige Nachfolgeregelung brauchen sich zumindest die Geschäftsführer des Autohauses Vatterott, Michael und Matthias Vatterott, keine Sorgen zu machen. Um die Position seines Vaters Michael zu übernehmen, steht Simon Vatterott in den Startlöchern – und das nicht erst  seit gestern wie der Senior sich schmunzelnd erinnert:  „Simon hat schon im Kindergarten ganz nach Papas Vorbild Aktentasche und Anzug getragen und kannte die Autoquartett-Modelle praktisch auswendig.“

Mit dem klaren Ziel im eigenen Autohaus eine Führungsposition zu übernehmen, folgte für den Junior nach dem Abitur das Studium der Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Mit dem Bachelor in der Tasche lernte Simon Vatterott dann zunächst durch Praktika andere Betriebe kennen. Seit 2017 im Familienunternehmen tätig, ist Simon Vatterott Verkaufsleiter der Marke Volkswagen. Seine Verkaufsleiter-Ausbildung schloss er mit zarten 23 Jahren als jüngster Absolvent Deutschlands ab. Der Wechsel in die Geschäftsführung, der in den nächsten Jahren folgen wird, ist somit nur Logischer Entwicklungsschritt.

Weniger absehbar als Simon Vatterott Karriere war, dass er im Autohaus mit seiner Schwester Stefanie, zusammenarbeiten würde. Diese hatte zunächst keine Pläne in den elterlichen Betrieb  einzusteigen und schlug nach dem Abitur mit dem Studium von Anglistik und Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und Auslandsaufenthalten sowohl thematisch als auch geographisch eine andere Richtung ein. Doch dann wurde aus einem „Übergangsjob“ im Personalbüro des Autohauses eine „Langzeitbeziehung“. Nun kümmert sich Stefanie Vatterott als Personalleiterin um die Belange der mehr als 150 Mitarbeiter und absolvierte berufsbegleitend ein Masterstudium der Wirtschaftspsychologie.

Neben Michael Vatterott hat auch Neffe und Mit-Geschäftsführer Matthias für seine spätere Nachfolge in der Geschäftsführung „vorgesorgt“. „Meine zwei Jungs werden aber noch einige Jahre mit dem Rutschauto unterwegs sein, bevor sie ins Geschäft einsteigen!“, lacht Matthias Vatterott, dessen älterer Sohn gerade drei Jahre alt ist, und es wird deutlich: die Unternehmensnachfolge im Autohaus Vatterott wird auch in Zukunft kein Problem darstellen!

Auf dem Foto von link: Michael Vatterott, Stefanie Gellhaus, Simon und Matthias Vatterott