FAQ / Häufig gestellte Fragen

Ihre Fragen. Unsere Antworten.

Das Ladenetz ist noch nicht ausreichend. Elektroautos sind viel zu teuer. Dies sind nur zwei der vielen Vorurteile gegen die Elektromobilität. Wir helfen gerne weiter und versuchen die Vorurteile aus dem Weg zu schaffen.

 

Fragen zur Elektromobilität

 

Welche Fördermittel gibt es bei einem Kauf eines Elektrofahrzeugs?

Umweltbonus vollelektrische Fahrzeuge

Staatlicher Anteil - BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle)
Vollektrische Fahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000,- € bekommen eine Prämie in Höhe von 3.000,- € netto. 
Vollelektrische Fahrzeuge die über einen Nettolistenpreis von 40.000,- € kosten, bekommen eine Prämie in Höhe von 2.500,- € netto.

Hersteller Anteil - Volkswagen Konzern
Vollektrische Fahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000,- € bekommen eine Prämie in Höhe von 3.570,- € brutto. 
Vollelektrische Fahrzeuge die über einen Nettolistenpreis von 40.000,- € kosten, bekommen eine Prämie in Höhe von 2.975,- € brutto.

Umweltbonus Plug-In-Hybride

Staatlicher Anteil - BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Plug-In-Hbyrid Fahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000,- € bekommen eine Prämie von 2.250,- € netto.
Plug-In-Hybrid Fahrzeuge die über einen Nettolistenpreis von 40.000,- € kosten, bekommen eine Prämie in Höhe von 1.875,- € netto.

Hersteller Anteil - Volkswagen Konzern
Plug-In-Hbyrid Fahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000,- € bekommen eine Prämie von 2.677,50,- € brutto.
Plug-In-Hybrid Fahrzeuge die über einen Nettolistenpreis von 40.000,- € kosten, bekommen eine Prämie in Höhe von 2231,25,- € brutto.

Die Höhe des Nettolistenpreis richtet sich immer nach dem Einstiegsmodell, auch wenn weitere Sonderausstattungen zugebucht werden, zählt nur der UPE Preis in der Grundausstattung. 

Welche finanzielle Vorteile habe ich durch den Elektrofahrzeug?

  • Wegfall der KFZ-Steuer für 10 Jahre nach Erstzulassung
  • geringere Betriebskosten: Strom ist günstiger als Benzin und Diesel
  • Geringerer Verschleiß
  • Verringerung des geldwerten Vorteils auf 0,5% als Firmenwagen
  • Weniger Reparaturarbeiten, durch geringeren Verschleiß

Wie viele Ladesäulen gibt es in Deutschland?

Die Zahl der Ladesäulen liegt laut statista im 2. Quartal 2020 bei 18.961. (Stand: 01. April 2020). Um den Ausbau zu beschleunigen fördert der Volkswagen Konzern öffentliche Ladepunkt um das Ziel von 80.000 - 100.000 Stationen bis Ende 2021 zu erreichen. Die Bundesregierung hat für 2030 eine Million Ladestationen als Ziel ausgerufen.

Wo kann ich überall laden?

Die normale Haushaltssteckdose ist die einfachste, zugleich aber auch langsamste Möglichkeit zum Aufladen. Eine deutlich schnellere Lösung ist die eigene Ladestation, so genannte „Wallboxen“. Eine weitere Möglichkeit bieten öffentlichen Schnell-Ladesäulen.

Wie lange dauert das Laden?

Mit der normalen Haushaltsteckdose 2,3 kW dauert das Laden eines VW e-Golfs (35,8 kWh) beispielsweise bis zu ca 15,6 Stunden. Deutlich schneller ist da die Ladestation mit 11 kW. Hier ist der Akku bereits nach ca. 3,25h aufgeladen. Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladegang. Ebenfalls ist es möglich, Elektoautos mit 22 kW, 50 kW oder sogar schon teilweise mit 120 kW zu laden. Um einen groben Richtwert zur Ladedauer zu erhalten rechnet man die Batterieleistung durch die Ladeleistung.

Wie teuer ist das Laden?

Mit einer normalen Schuko Steckdose kostet das Laden eines E-Fahrzeug ca. 4,50 € auf 100 km. Der Preis bei öffentlichen Ladensäulen wird von den Betreibern nach geladenen Kilowattstunden, nach der Dauer des Ladevorgangs oder auch nach einer Kombination aus kWh und Zeit festgelegt und kann deshalb stark variieren, Beim ADAC liegen die Preise bei einer AC-Ladestation bei 0,29 € /kWh und der DC-Ladestation zahlt der Kunde 0,39 €/kWh.

Der Durchschnittpreis pro 100 km liegt bei
AC-Ladestationen: 29 – 40 Cent/kWh.
DC-Ladestationen: 39 – 50 Cent/kWh.

Warum zeigt meine Reichweitenangabe nach dem Volladen nicht die maximale Reichweite nach WLTP an?

Die Reichweitenanzeige setzt sich aus dem Batteriefüllstand, den thermischen Bedingungen und den letzten Verbrauchswerten zusammen. So kann eine Außentemperatur von 0° sich deutlich an der Reichweite des Fahrzeugs bemerkbar machen. Bis zu 20 % Einbußen in der Reichweite sind dann realistisch. Auch das Fahrverhalten, die Geschwindigkeit, die Bereifung und der Nebenverbrauch spielen dabei eine Rolle.

 Wie kann ich meine Reichweite steigern?

Eine vorrausschauende Fahrweise mit möglichst wenig Bremsvorgängen und die Vermeidung von Autobahnen helfen um die Reichweite zu erhöhen. Durch höheren Reifendruck, welches den Rollwiederstand reduziert, kann die Reichweite ebenfalls verbessert werden. Die Felgen des E-Fahrzeugs spielen ebenfalls eine Rolle, da kleinere Felgen, mit aerodynamischen Eigenschafen für einen geringeren Verbrauch sorgt. Negativ beeinflussen auch die elektronischen Systeme an Bord.

 Welche Reichweite haben Elektrofahrzeuge?

Unter idealen Bedingungen hat zum Beispiel der e-Up von VW eine Reichweite von bis zu 260 km. Noch vor einigen Jahren kamen E-Fahrzeuge nur 150 km weit. Diese Zahl hat sich deutlich erhöht, heutzutage sind die durchschnittlichen Reichweite mittlerweile zwischen 250 und 300 km. Jedoch gibt es auch schon Fahrzeuge die über die 300km Reichweitere gelangen, wie den Audi e-tron mit einer Reichweite von ca. 436 Kilometern. Zudem soll in diesem Jahr noch der Volkswagen ID.3 mit bis zu ca. 550 km Reichweite erscheinen.

Wie klimafreundlich ist ein Elektofahrzeug für die Umwelt?

Volkswagen wird den ID.3 bilanziell CO2-neutral ausliefern. Angefangen bei den Lieferketten bis hin zur Produktion achtet Volkswagen darauf, dass 100% Grünstrom verwerndet wird. Nach der Auslieferung bietet der Konzern ebenfalls ein Tarif an, um auch zu Hause oder an Ladestationen 100% Oköstrom zum laden. Denn nur wer Ökostrom lädt, fährt auch CO2-neutral. Eine wichtige Rolle in der Nachhaltigkeit spielt vor allem das Thema Recyling. MIt Recyling lassen sich damit ernome Mengen CO2 einsparen, zum Prozess gehören zwei wesentliche Schriftte:

  1. Die Wiederverwendung der Komponenten und damit eine möglichst lange Nutzungszeit - auch außerhalb des Fahrzeugs
  2. Das stoffliche Recyling - also die Rückgewinnung der Rohstoffe aus den Batterien

 Wie lange habe ich Garantie auf die Batterie?

Die Fahrzeughersteller geben eine Garantie von 96 Monaten beziehungsweise acht Jahre oder 160.000 km. Es zählt jener Wert, der zuerst erreicht wird. Sie können davon ausgehen, dass Sie nach den acht Jahren bzw. 160.000 Kilometern noch deutlich über 70 Prozent Batterie-Kapazität nutzen können.

Wie oft muss ich zum Service mit einem E-Fahrzeug?

Eine Studie der IFA ergab, dass die Wartung- und Reparaturkosten bei einem Elektroauto um etwa ein Drittel unter dem eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor liegt. Verschleißteile wie Reifen, Fahrwerk oder Lenkung müssen auch hier regelmäßig kontrolliert werde. Nicht so die Elektronik und die Elektrik. Diese ist weitestgehend wartungsfrei.

Was ist der Unterschied zwischen Plug-in-Hbyrid und einem vollektrischen Fahrzeug?

Plug-in-Hybride schalten auf einen Verbrennungsmotor um, sobald der Stromvorrat erschöpft ist. Plug-in-Hybride sind eine Mischform von Elektroauto und Verbrenner. Vollelektrische Fahrzeuge sind reine Elektroautos mit einem Akku, verbrauchen somit weder Diesel noch Benzin, sondern nur Strom.